Ich bin wie ich bin-genial und total normal

Es gibt inzwischen viele Bücher über Hochsensibilität auf dem Markt, und jedes hat dabei seinen ganz eigenen Ansatz.

Immer wieder werde ich gefragt, welche Bücher ich denn empfehlen könne, und genau deswegen möchte ich in nächster Zeit einige Bücher vorstellen, die ich persönlich für besonders empfehlenswert halte.

Beginnen möchte ich mit einem ganz wunderbaren Buch meiner lieben Kollegin Sabina Pilguj, die sich damit ganz direkt an die hochsensiblen Kinder wendet.

“Ich bin wie ich bin-genial und total normal!”

Sie schreibt dabei im Namen ihres hochsensiblen Hundes Amigo, der die Welt entdeckt und sich Stück für Stück besser verstehen lernt.

Amigo kommt als Welpe zu Sabina und ihrer Familie, wird dort liebevoll aufgenommen und wird zum Teil der Familie. Sie schätzen seine “Andersartigkeit” sehr, und so fühlt er sich angenommen und geliebt, so wie er ist.

Amigo erzählt in einer sehr liebevollen, teilweise auch etwas amüsanten aber immer gut verständlichen Sprache von seinem Alltag mit seiner Hochsensibilität. Da geht es um Familie, die Welpenschule, Treffen mit anderen Hunden und vieles mehr. Eben Dinge, die auch jedes Kind erlebt. So können sich die Kinder ganz leicht in ihn hineinversetzen und nachvollziehen, wie es ihm in den den verschiedenen Situationen geht und wie er lernt, mit seiner Gabe umzugehen.

Manchmal weiß Amigo nicht so recht, warum bestimmte Dinge für ihn so schwer sind oder er sich anders fühlt, als die anderen Hund.

Aber da er sehr liebevoll von seiner Familie unterstützt wird, und immer weiß, dass ihm der Rücken gestärkt wird, meistert er sein Leben sehr gut und fühlt sich nie verkehrt.


Am Ende jedes Kapitels regt er zu kleinen Mitmach-Aufgaben an, die die lesenden Kinder bearbeiten können. So fragt er beispielsweise nach den eigenen Stärken oder er möchte wissen, wie wohl der eigene Schutzengel aussieht.

Das ist ganz besonders wertvoll, denn es stellt den Bezug zum Kind her, welches dann selbst zu Wort kommt und sich einbringen kann. Dieser Teil regt zum Nachdenken und zur Reflektion an. Durch die kreativen Elemente, fällt es Kindern leicht, sich einzufühlen, aktiv zu werden und sich zu zeigen.

Gerade für hochsensible Kinder ist das ein ganz besonderes Element, denn sie können sich meistens ganz besonders gut in den Hund Amigo hineinversetzen und so auch den Bezug zu sich selbst herstellen und ihre eigene Kreativität freien Lauf lassen. So fällt es ihnen auch leichter, Dinge zum Ausdruck zu bringen, die ihnen vielleicht sonst auch schwer fallen.

Dabei spielt das Alter kaum eine Rolle, jüngere Kinder können auch malen, ältere können schon selbst hineinschreiben.

Ich denke, es kommt hier auch ganz auf das Kind an, ob es das Buch zusammen mit den Eltern lesen und gestalten möchte oder ob es das nur für sich tut, beides ist möglich und hat etwas Spannendes an sich.

Gemeinsames Lesen regt auch schnell zum darüber sprechen an. Wenn es ein Kind lieber für sich liest, hilft ein sehr bei der Selbstreflektion.

Ich habe es mit meinem neunjährigen Sohn gemeinsam gelesen, abends zum Insbettgehen und es haben sich ganz wunderbare Gespräche entwickelt. Durch den Bezug zum Hund konnte er mir Dinge sagen, die er davor noch nicht so in Worte fassen konnte.

Für uns ist das ein sehr wertvolles Buch.

Sabina schafft es, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen. Das Buch regt zum mitfühlen, nachdenken und schmunzeln an und lässt viel Freiraum für Kreativität.

Da Amigo durch die liebevolle Unterstützung seiner Familie seine Hochsensibilität als etwas Schönes und Gutes kennen lernt, macht das sowohl den Kindern als  auch den Eltern Mut, entspannter mit diesem Thema umzugehen.

Besonders schön finde ich, dass an das Thema auch mit Humor und einer wundervollen Leichtigkeit herangegangen wird.

Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das hilft den Kindern ihre Hochsensibilität auf eine fröhliche, liebevolle und kreative Art und Weise näher zu bringen, dem sei Sabrinas Werk wärmstens empfohlen.

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